Anti-Virus-Software in Unternehmen

+++ Update 15.03.2022 +++
BSI warnt vor dem Einsatz von Kaspersky-Virenschutzprodukten (bund.de)

Wir empfehlendringed den Einsatz einer alternativen Anti-Virus-Softwarelösung.
Unser IT-Security-Partner ESET steht für 100% made in Europe.

Warum es sich lohnt, einen zusätzlichen Blick auf die Sicherheit von Anti-Virus-Produkten zu werfen

In den letzten Tagen mehren sich bei uns die Anfragen von Kunden bezüglich Endpoint-Security- bzw. Anti-Virus-Lösungen. Konkret:

Es herrscht Verunsicherung über den (weiteren) Einsatz der Anti-Virus-Software des russischen Herstellers Kaspersky.

Anti-Virus-Produkte sind „Deep Diver“

Sicherheitssoftware wie Anti-Virus-Programme sind elementar, um Benutzer und Computer vor Cyberangriffen zu schützen. Zu diesem Zweck verfügen die Programme grundsätzlich über einen sehr tiefen Zugang zu Systemen und Daten, um Malware effektiv analysieren, verwalten und eliminieren zu können.

Die Vorgänge zur Abwehr von Sicherheitsbedrohungen umfassen Scanvorgänge von Daten und Codezeilen, Abgleich mit „Blacklists“ (Datenbanken für Malware, Viren und Cyberangriffe) sowie die laufende Überwachung im Anwendungsbetrieb. Wird ein erfolgreicher Cyberangriff identifiziert, so wird eine beschädigte Datei repariert (z.B. der Schad-Code entfernt), isoliert (in Quarantäne geschickt) und (nach vorheriger Zustimmung des Nutzers) entfernt. „Lautlos infiltrierte“ Viren werden analysiert und in Malware-Datenbanken zurückgespielt. Das Speichern soll personenunabhängig / anonymisiert passieren.

Das gute Gefühl muss stimmen

Spätestens an dieser Stelle wird deutlich, dass die Entscheidung für eine Endpoint-Security-Software / einen Internet-Security-Hersteller nicht nur klassischen Kriterien wie Funktionsweise, Handling, Preis, Testberichten, etc. unterliegt, sondern dass Vertrauen (in die Speicherung /Weitergabe/Anonymisierung von Daten oder Missbrauch der Software durch Einspielen ungewollter Vorgehen beim nächsten Update) eine große Rolle spielt.

Wir empfehlen unseren Kunden ganz grundsätzlich, regelmäßig ihre IT-Ausstattung auf den Prüfstand zu stellen, sei es hinsichtlich Mitarbeiterzahlen, Leistungsanforderungen, usw. oder hinsichtlich der Fragen, ob der (Hersteller-)Partner noch den Sicherheitsanforderungen oder der Kultur / Philosophie des Unternehmens entspricht.

Wer an dieser Stelle rein „local“ denkt, muss sich auch darüber im Klaren sein, dass es zum Beispiel für viele Business-Software-Anforderungen, wie z.B. Unternehmens-Anti-Virus-Programme, keine deutschen Lösungen gibt; und dass andersherum an Lösungen aus einem „Land non grata“ ebenso Entwickler aus und in aller Herren Länder arbeiten können.

Um es auf den Punkt zu bringen

  • Rein technisch gesehen ist Kaspersky eine gute Anti-Virus-Lösung
  • Wer in der aktuellen Ukraine-Krise ein mulmiges Gefühl hat oder sich solidarisch zeigen möchte, hat vielfache Alternativ-Möglichkeiten
  • Wir von Fachin & Friedrich arbeiten mit ESET, einem der führenden Anbieter für Internet Security, mit Sitz in Europa (Slowakei)

+++ Update 15.03.2022 +++
BSI warnt vor dem Einsatz von Kaspersky-Virenschutzprodukten (bund.de)

Kommen Sie bei Fragen jederzeit gerne auf uns zu.

Rene W

René Wiecehrs
IT-Sicherheit

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